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Freitag, 2. März 2012

Morgen bist du noch da, Besticktes Buch & Eierlikör

Nun ist es bei mir, das schöne Buch -
ich bin seine 4. Station,
es kam zu mir aus der Schweiz.

Es ist bestickt - und ich habe mich
gefragt, ob wohl alle Bücher bestickt
sind? Ich glaube nicht. Na jedenfalls
habe ich noch eine weiße Linie an
der Bank entlang dazu gestickt.










Kurzbeschreibung
Als Lio und ihre Mutter sich nach einer längeren Funkstille in Berlin wiedersehen, bricht die Tochter das größte Tabu. Sie fragt, wer ihr Vater ist. Die Mutter antwortet nicht und geht zurück ins Hotel, wo sie nachts einen Schlaganfall erleidet. Lio erkennt: Sie muss wissen, wer ihre Mutter wirklich ist. Die Suche nach ihrer Familiengeschichte beginnt und führt sie über Köln zurück nach Berlin. Und als sie Antworten findet, ist nichts mehr, wie es einmal war.


Über die Autorin
Mila Lippke, Jahrgang 1972, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Heute arbeitet sie als Fernsehautorin in Köln. Homepage der Autorin: www.mila-lippke.de
& aktueller Blogeintrag: seitenspinnerinnen.de


"Lio ist Künstlerin in Berlin, arbeitet mit Stoffen und stickt. Außerdem ist sie politisch engagiert. Gerade wird in einer renommierten Galerie ihr Werk ausgestellt. Zur Ausstellungseröffnung hat sie ihre Mutter aus Köln eingeladen, zu der sie kein gutes Verhältnis hat.
Gerade hat sie auch herausgefunden, dass sie schwanger ist von einem verheirateten Mann, mit dem eine gemeinsame Zukunft kaum denkbar ist.
Jetzt versucht sie, ihre Vergangenheit zu finden. Sie selbst hat aus ihrer Sicht keine glückliche Kindheit gehabt. Einen Vater gab es nicht und die Mutter hat sie gerade so durchgebracht. Sie fragt ihre Mutter nach dem Vater, diese antwortet nicht. Am nächsten Tag erfährt sie, dass ihre Mutter einen Schlaganfall hatte und kaum sprechen kann.
Sie kümmert sich um die notwendigen Papiere, fährt deshalb nach Köln. Einmal in der Wohnung der Mutter versucht sie Antworten zu finden. Und sie erfährt Erstaunliches. Alle Informationen sind aber nur Puzzleteile, die noch lange kein Ganzes ergeben.

Parallel zu dieser Geschichte erfährt der Leser einiges über ein Mädchen, später eine junge Frau. Anscheinend handelt es sich hierbei um die Mutter. Deren Kindheitserinnerungen sind auch nur Bruchstücke, weil sie aus der Sicht eines kleinen Mädchens geschildert werden, die den größeren Zusammenhang nicht begreifen kann. Wichtig bei allem sind immer die Farben. Die Vielfältigkeit der Farben und deren Bezeichnungen sind ein wichtiges Thema zwischen dem Mädchen und dessen Mutter und auch Lio erfährt von ihrer Mutter viel über Farben.

Was Lio da ausgräbt ist Geschichte, nicht nur ihre, sondern ein Teil der Geschichte eines ganzen Volkes. Es ist erschreckend, wenn man erfährt, wie weit die Erfahrungen einer Generation auch noch Auswirkungen auf die nächste und die übernächste haben können. Das ist hier zwar Fiktion, aber so könnten Tausende es erlebt und weitergegeben haben. Die Vergangenheit ist nicht vorbei, sondern sie lebt in uns fort. Das hat die Autorin auf ganz eindrucksvolle Weise vermittelt."
nach meldsebjon


Erster Satz:

Sonnenlicht dringt warm durch den Spalt zwischen den Holzbrettern vor den Fenstern.

Schöne Sätze:


Nadeln haben schon immer eine besondere Faszination auf mich ausgeübt: die magische Kraft der Nadel. Die Nähnadel dient dazu, Schaden wieder gut zu machen. Sie fleht um Vergebung.

Ich versuchte, an Farben zu denken, daran, dass viele Farben in der Natur, wie auch bei den Schmetterlingen, nicht durch Mischen zustande kamen, sondern durch Eigenschaften des Lichts. Dass Purpur auf weißer Wolle ganz anders aussah als auf schwarzer. Dass Stickereien am Tag viel bunter wirkten als im Schein einer Kerze. Dass Farben vor allem Ideen und Gefühle waren.

Letzter Satz:

Ich lege ihr beide Hände auf die Schultern, beuge mich vor, atme ihren vertrauten Geruch ein und flüstere ihr ins Ohr: „Morgen bist du noch da, Mama.“


Wer möchte die 5. Station für dieses Buch sein?


((_,»*¯**¯*«,_)) ((_,»*¯**¯*«,_))
Be
sticktes Buch
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Wir reichen heute: Eierlikör
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Salute! & bis bald im Belletri-stick Salon ...


Freitag, 24. Februar 2012

Die Witwen von Eastwick, Bärchen & San Francisco Cheesecake


„Spätestens seit der fulminanten Verfilmung mit Jack Nicholson, Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer und Cher gehören John Updikes Die Hexen von Eastwick (1984) zu den Klassikern des mit Fantasy-Elementen sanft durchsetzten US-Kleinstadtromans. In dem Buch entfesseln die drei Damen die Kräfte der Natur, wirbeln eine ganze Stadt durcheinander und lassen ihre Ehemänner im Nichts verschwinden – nicht zuletzt eine ebenso kluge wie zauberhafte Parodie Updikes auf amerikanisches Biedermeiertum und Feminismus.
Dann haben die Hexen, nach dem Tod ihres teuflischen Gönners aus Eastwick vertrieben und in alle Winde zerstreut, geheiratet und ihre Männer, diesmal auf natürlichem Wege, verloren. Nun fühlen sie sich im Alter einsam, finden wieder zusammen, reisen nach Ägypten und China (wo sie dem einbalsamierten Mao zum Entsetzen seiner Anhänger ein Augenzwinkern entlocken) – und kehren als Witwen von Eastwick nach über dreißig Jahre an ihre frühere Wirkungsstätte zurück. Und sie haben noch ein paar Rechnungen offen, die die Einwohner zu bezahlen haben...
Der Roman über Die Witwen von Eastwick ist so etwas wie John Updikes Vermächtnis. Denn es ist das letzte Buch, das der Autor vor seinem Tod noch vollenden konnte. Ein wenig böse ist es, vor allem wegen seiner diabolischen, aber auch irgendwie ganz normalen Hauptfiguren – und eben wegen dieser auch so wundervoll witzig. Und noch etwas muss man lobend erwähnen: Auch, wenn sich Updikes ebenso verschachtelte wie klare Prosa wegen der Grenzen der deutschen Grammatik nicht eins zu eins übertragen lässt, so sind Die Witwen von Eastwick doch blendend übersetzt.“
Stefan Kellerer

»Das ist keine Schriftstellerei, sondern reine Magie.« (The New York Times)


Erster Satz:

Diejenigen unter uns, die das schmutzige, skandalöse Treiben der drei kannten, waren nicht überrascht, als aus den verschiedenen Gegenden, in denen die Hexen sich nach ihrer Flucht aus unserer rechtschaffenen kleinen Stadt Eastwick, Rhode Island, niedergelassen hatten, Gerüchte zu uns drangen, dass die Ehegatten, welche die drei gottverlassenen Frauen mit Hilfe ihrer schwarzen Kunst für sich erfunden hatten, nicht sehr haltbar waren.


Letzter Satz:

Sooo“, antwortete Alexandra befriedigt, „und wohin reisen wir beide in diesem Jahr?“




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Bärchen sticken
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  Wir reichen heute: San Francisco Cheesecake
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Guten Appetit! & bis bald im Belletri-stick Salon ...





Freitag, 17. Februar 2012

Die Entdeckung des Glücks, Ringelpullover & Flammkuchen



Phyllis Rose liest Proust

"The Year of Reading Proust" - Das Jahr, in dem ich Proust las - heißt das Buch im amerikanischen Original.




Phyllis Rose sagt von sich, sie sei eine Vertreterin des Konkreten, nicht der Verallgemeinerung. Deshalb kann Proust sie nur bereichern und beglücken - sonst nichts.




Erster Satz
 
Vor einiger Zeit, kurz bevor ich einen Vortrag hielt, den meine konservativen Hörer gewagt, ja brisant finden sollten, während er mir selbst brav und wenig überzeugend vorkam, schaute ich in den Spiegel, um mein Aussehen zu überprüfen. 



Letzter Satz

Mit der Zeit fand Mutter sich damit ab; das Potential des Buches schien ihr, wenn man schon kein Geld damit verdienen könne, immerhin darin zu liegen, dass es die geistige und kulturelle Überlegenheit unserer Familie über einige Leute aus ihrem Bekanntenkreis betonen würde; über eine ihrer Freundinnen vertraute sie mir an: "Sie ist keine von uns, Liebes, sie kennt Marcel Proust nicht."




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  Ringelpullover
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  Wir reichen heute: Flammkuchen
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Guten Appetit! & bis bald im Belletri-stick Salon ...





Freitag, 27. Januar 2012

Heute im Salon: "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber" & mehr


Klick ins Buch  
"Endlich! Endlich eine umfassende, mit Leidenschaft und Kenntnis geschriebene Biografie der wunderbaren New Yorker Schriftstellerin Dorothy Parker, die zu klug für Illusionen und damit für die Liebe verloren war und deren Leben und Schreiben uns zum Weinen und Lachen bringt. Man kann Michaela Karl nicht genug loben für diese überfällige Hommage." (Elke Heidenreich)

"Michaela Karl bringt es fertig, Parkers Leben bis zum bitteren Ende mit dem staubtrockenen Humor eines kongenialen Impresarios zu erzählen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"… spritzig und unterhaltsam … lesenswert und gründlich recherchiert …" (Süddeutsche Zeitung)







 

 

In der autorenbuchhandlung berlin  war gestern eine ausverkaufte Lesung. Hier der Ankündigungstext:

26. Januar 2012
AUSVERKAUFT 20 Uhr Gudrun Landgrebe liest aus ihren Lieblingstexten von Dorothy Parker (Kein & Aber).

Michaela Karl, die Autorin der sensationellen Parker-Biografie "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber" (Residenz) erzählt uns was sie an Dorothy Parker so fasziniert.
In den Roaring Twenties war sie die Königin von New York. Ihre scharfe Zunge und ihr beißender Witz wurden Legende. Sie stritt mit Ernest Hemingway, schlief mit F. Scott Fitzgerald und soff mit Truman Capote. Dorothy Parker schrieb für Vogue, Vanity Fair und den New Yorker und gehörte zur legendären Tafelrunde des Hotels Algonquin, wo sich die kulturelle Szene der Stadt traf. Ihre sarkastischen Verse und pointierten Kurzgeschichten erzählen von zerplatzten Träumen und dem Warten auf das Klingeln des Telefons. Sie machte als Drehbuchautorin in Hollywood Karriere und landete wegen ihres Engagements gegen Rassismus und Faschismus auf der Schwarzen Liste von Senator McCarthy. Michaela Karl legt nun die erste deutschsprachige Biografie vor. Sie porträtiert das unkonventionelle Leben der Dorothy Parker, und entdeckt hinter der zynischen Fassade eine sensible Frau auf der Suche nach dem großen Glück.



                                                 

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                                                     DIY jeweled black headband
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Via A Pair & a Spare
via APair & a Spare




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                                                        Wir reichen heute Dry Martini
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via

Zur Frage, wie viele Martini-Cocktails man während einer Feier trinken sollte, wird oft das Zitat von Dorothy Parker aus den 1920er Jahren herangezogen:

„I like to have a martini,

two at the very most.
After three I’m under the table,
after four I’m under my host!“

 

Cin Cin & bis bald im Belletri-stick Salon...



 

Freitag, 20. Januar 2012

Heute im Salon: Schmidt liest Proust, Matrosenpullover & Madeleines

Kurzbeschreibung:

Im Juli 2006 begann Jochen Schmidt, täglich 20 Seiten "Auf derSuche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust zu lesen undseine Gedanken zum Buch und seine Erlebnisse während der Lektüre im Internet in einem Blog zu veröffentlichen. Der Reizbestand in der Gegenüberstellung der Welt eines heutigen Lesers und der Welt Marcel Prousts. Dieses einzigartige literarische Projekt entwickelte sich also zweigleisig: Aufzeichnungen zu Schmidts Leben während der Lektüre Reisen, Arbeit, Alltag spiegeln sich in den Aufzeichnungenzum Gelesenen, das klug nacherzählt, zitiert und kommentiertwird. Der tagebuchartige Teil der täglichen Notizen widmet sich den alltäglichen Erfahrungen des empfindsamen Schriftstellers, deren Wahrnehmung aber mit der Zeit durch die Proust-Lektüre beeinflusst wird. Es geht u.a. um Ost und West, den Stasibericht über seine Mutter (Schaffung einer Übersicht zur Person), um kaputte Haushaltsgeräte, widerspenstige Computer, mögliche Gekränktheiten im Umgang mit anderen Menschen (taz). Zudem kam es zu einer unglücklichen und mitbeträchtlichen seelischen Schmerzen verbundenen Liebeserkrankung, deren Heftigkeit durch die Lektüre Prousts wohlnoch befördert wurde. Schmidt liest Proust wendet sich sowohl an Fans von Jochen Schmidt und dessen feinem Humor, als auch an Proust-Enthusiasten und Proust-Neugierige, die die Suche durch die Brille eines heutigen Lesers entdecken möchten. Schmidt liest Proust kann im besten Falle dazu verführen, das Abenteuer einer Proust-Lektüre zu wagen und gleichzeitig Trost spenden, wenn es zu Nebenwirkungen kommt.

Michael Maar ist von Jochen Schmidts Buch, in dem er über ein halbes Jahr lang seine tägliche Proust-Lektüre dokumentiert hat, absolut hingerissen, und er schwärmt, es sei das "originellste" Proust-Buch seit Alain de Bottons "How Proust can change your life". Der Autor, alleinerziehender Vater mit Hang zum Manischen, wie uns der Rezensent wissen lässt, hat seine Lese- und Lebenserfahrungen zunächst täglich in einem Blog dokumentiert und darin viel von seinem persönlichen Alltag einfließen lassen, erklärt der Rezensent. Maar findet sogar gewisse Gemeinsamkeiten zwischen Proust und Schmidt - "Selbstbezogenheit", Gedächtnisschärfe und Humor -  und er ist ihm mit höchstem "Vergnügen" durch alle sieben Bände der "Suche nach der verlorenen Zeit" gefolgt, wie er versichert. Dass Schmidt in der DDR aufgewachsen ist, erhöht in den Augen des Rezensenten den Reiz dieser persönlichen Lektüre, denn damit ergibt sich ein äußerst frischer, neuer Blick auf die Proust'sche Welt, der keine Scheu hat, seine fehlenden Kenntnisse dieser bürgerlichen Welt vorzuzeigen, so Maar, der von diesem Buch einfach begeistert ist. via Perlentaucher
Lesen Sie hier den Originalartikel



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  Matrosenpullover
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Penelope ist auf dem besten Strick-Weg...









...zu diesem Matrosenpullover

 mehr dazu, wenn er fertig ist *~*



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                                                     Wir reichen heute Madeleines
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Guten Appetit & bis bald im Belletri-stick Salon...









Freitag, 13. Januar 2012

Heute im Salon: "Spielzeugfreie Zeit" oder "Ohne Netz", besticktes iPhone & Obstsalat


In Kindergärten gibt es seit einigen Jahren ein pädagogisch wertvolles Projekt, genannt „Spielzeugfreie Zeit“. "Seit zwei Gesundheits- und Jugendamtsmitarbeiter aus Oberbayern die Theorie aufstellten, ein  Spielzeugentzug im Kindergarten bewirke eine allgemeine Seelenertüchtigung und wirke prophylaktisch gegen Süchte, haben Hunderte von Kindergärten im deutschsprachigen Raum die Idee in die Tat umgesetzt." (Focus)
Ist das eine mittelalterlichen Fron, ausgeführt von selbstgerechten und vergesslichen Erzieherinnen - sie haben vergessen, dass sie dieses Spielzeug in ihrer ganzen pädagogisch nicht wertvollen Masse von viel wertvollem Geld angeschafft haben und zwar getrieben von der Spielzeugkaufsucht - oder eine neue Art Kulturpessimismus?
...
ERZIEHUNG: Eltern gegen Leerer - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/leben/erziehung-eltern-gegen-leerer_aid_189581.html
Ein katholischer Kindergarten bringt sogar die Sünde ins Spiel und titelt "Kann denn Spielzeug Sünde sein" siehe hier


...
ERZIEHUNG: Eltern gegen Leerer - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/leben/erziehung-eltern-gegen-leerer_aid_189581.html
Es handelt sich wohl eher um eine Zeitgeist-Bewegung. Unter vielen Erzieherinnen herrscht Missmut über die angeblich Kinder verderbende „Überflussgesellschaft“. Das Gerücht, Spielzeugentzug sei segensreich, wurde daher in ihren Kreisen dankbar aufgegriffen und für wahr genommen. Mit missionarischem Eifer werden seither die armen Kinderseelen vor der Verderbnis gerettet – wer dagegen Einwände hat, muss zu den Bösen gehören.
hier klicken
Nun findet man unter Erwachsenen immer mehr Berichte von erwachsenen Menschen, die mit sich selber ein solch spielzeugfreies Projekt gemacht haben, nur nennt es sich  z.B. „Netzfreie Zeit“ oder wie hier "Ohne Netz"



Kurzbeschreibung:
Alex Rühle überlebte ein halbes Jahr ohne Internet und E-Mail - Bericht eines Selbstversuchs
Früher hat Alex Rühle abends sein Blackberry auf dem Schuhschrank deponiert, damit er vor dem Zubettgehen schnell noch heimlich E-Mails checken konnte. Jetzt bleibt ihm nichts übrig, als live im eigenen Gehirn zu googeln, denn er ist für ein halbes Jahr offline und schreibt darüber ein Buch.




Was schön ist:
Der persönliche Entzugsbericht inklusive "Höhlenmenschenwitzen" kommt als Ego-Show daher, klar. Aber die gesellschaftliche Relevanz, das Hinterfragen und Überhöhen sowie die Reaktionen der Mitmenschen machen den subjektiven Aufsatz zum Manifest des Offenbleibens. Es thematisiert die Ablenkung, die Zerstreuung, den Wahnsinn der permanenten Verfügbarkeit. Und mahnt (ohne Zeigefinger): Bleibt wachsam, Zeitgenossen!

Was schade ist:
Leichte Anflüge von Heroisierung, als wäre die Offline-Zeit ein Überlebenskampf im Kriegsgebiet. Und: die 5644 ungelesenen Mails, die nach dem Experiment auf den Autor warteten. via


Schöner Satz, nachdem ihm von seinem Desktop "nur noch" Windows entgegensieht & kein Internetzugang mehr:



Ein bisschen amüsant ist das ganze schon, aber ich denke doch wehmütig an Terzano Terzanis einjährige "Flugfreie Zeit" in Fliegen ohne Flügel



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   iPone pädagogisch wertvoll selbst besticken ;)
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via



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Wir reichen heute Obstsalat,
mit Kindern hergestellt i.d. spielzeugfreien Zeit ;)
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Gutefrage.net: Warum machen Erzieher/innen "oft" einen Obstsalat mit dem Kindern?
Eine Antwort: "Die Bezeichnung der Obstsorten, die Zuordnung von Geschmack, die Farben, den Umgang mit Schneidwerkzeugen, Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln, Essmanieren, Gesunde Ernährung und Tischsitten."

;)

Guten Appetit & bis bald im Belletri-stick Salon...

 

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Freitag, 6. Januar 2012

Heute im Belletri-stick Salon: 10 Gebote des Schreibens, Stricken mit Kochlöffeln & Hugo

Belletri-stick Salon

 Liebe Salonières & Gäste,
 
Ariadne folgt ihrem roten Faden in Richtung Kreta - sie befindet sich also auf Reisen.
Darum wird der Belletri-stick Salon bis auf weiteres in den Räumen von
Penelopes Skizzenblo(ck)g weitergepflegt.
Schön dass Ihr den Weg gefunden habt!


Hier Klick ins Buch
Lesen Sie bei Durchgeblättert einen wunderbaren Text dazu!











  






Andrea De Carlo







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Stricken mit Kochlöffeln
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Wettbewerbsfoto ;)  "Ein Löffel geht auf die Reise"
 

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Wir reichen heute
: Hugo
via schoenertagnoch
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 Hugo


(1 Glas)



Zutaten:

2cl Holunderblütensirup

10cl Prosecco

1 Spritzer Mineralwasser

3-4 Blätter Minze

2 Eiswürfel



Zubereitung:

Holunderblütensirup und Prosecco in ein Weißweinglas füllen. Minze, Eiswürfel und einen Schuss Mineralwasser hinzufügen. Nach Belieben kann man den Hugo auch mit etwas Limettensaft anstelle von Mineralwasser zubereiten, das ist mir aber einen Tick zu sauer. Die Holunderblütensirupmenge kann auch nach Geschmack variiert werden.
via
schoenertagnoch


   
Salute! Bis bald im Belletri-stick Salon...