Auch im Publikum gingen die
Meinungen auseinander. Der „Macher“ vom Twitteraccount des Hamburger Thalia-Theaters meinte,
er wäre nicht so wild darauf, Menschen zu haben, die aus der Vorstellung heraus
twitterten, aber Tina Lorenz meinte, man könne es doch mal auf einen Versuch
ankommen lassen – wer von vornherein die neuen Medien ausschließt, dürfe sich
nicht wundern, wenn kein echter Dialog aufkäme.
Wenn wir es erzählen,
bringen wir vielleicht etwas in Bewegung.
Heute ist der 22. März 2012, heute ist 20. Weltwassertag.
In den UN-Mitgliedsstaaten finden verschiedene Aktionen zum Gewässerschutz statt, auch Modemarken beteiligen sich: Giorgio Armani, der erfolgreiche Wasserspender, baut sein Acqua for Life-Programm aus. Die Zeichnungen aus Ghana, die der Modeschöpfer von den Kindern als Dankeschön für sauberes Trinkwasser bekam, schmücken jetzt ein Damen- und ein Herren-T-Shirt. 30 Prozent des Verkaufpreises (60 Euro) fließen davon zurück und zwar in das ‘Smart Water for Green Schools’-Projekt vom Internationalen Grünen Kreuz.
Auch Levi’s bemüht sich, mehr Leuten sauberes Trinkwasser zu ermöglichen. Nach eigenen Angaben konnte Levi’s schon 172 Millionen Liter Wasser bei der Denimproduktion einsparen, z.B. indem man das Wasser für den Finishing-Prozess zirkulieren ließ oder durch ein Stonewash-Verfahren, das ganz ohne Wasser auskommt. Die Kollektion heißt WaterLess.
1. Kekse sind alle, aber es hängt noch Süßes am Bäumchen
2. Rummycub spielen & Tränen dabei lachen
3. Ein Sonnenhauch über Berlin am 30.12.
4. Neues Tagebuch als iPhone App laden
5. Mit der Tochter Socken stricken - Nadelspiel N° 10!
6. Schlange stehen nach Silvester-Fisch bei Lindenberg
7. Schönen Krimi aus Siebenbürgen lesen
8. Letztes Kalenderblatt anschauen
9. Das 1. rausgeworfene Bäumchen in der Straße bedauern :(
zu früh!!!
(möchte es am liebsten bis zum 6.Januar in Plege nehmen;
streichele es jeden Tag & erzähle unserem Bäumchen von ihm)
und zum Jahresausklang:
Aus der Ferne diesen Wunsch: Glückliche Sterne und guten Punsch!
Jene für immer, diesen für heut - und nimm nichts schlimmer als Gott es beut.
Raffe dich, sammle dich, eins, zwei, drei, und verrammle dich gegen Hirnschlepperei.
Brich, was nicht halten will, brich es entzwei! Aber hältst du still - ist es vorbei.
Theodor Fontane (1819-1898)
und: “The same procedure as every year" (a little bit different ;)
Ferragosto nennen die Italiener den Feiertag am 15. August. Er wird auch in Teilen Deutschlands und in vielen mehrheitlich katholischen Staaten als Mariä Himmelfahrt gefeiert. Dort gilt er als einer der wichtigsten kirchlichen Feiertage - leider nicht in Berlin :-(
In der Überlieferung fanden sich nur noch Kräuter am leeren Grab von Maria, dem ein wundersamer Kräuterduft entströmte... Eine jüngere Legende erzählt, die Apostel hätten am dritten Tag nach Mariens Begräbnis nicht nur Rosen und Lilien aus ihrem verlassenen Grab sprießen sehen, sondern rundherum auch alle Heilkräuter, die sie so geliebt habe.
Viele der bei uns noch bekannten Heilpflanzen waren schon unseren keltischen und germanischen Vorfahren in der vorchristlichen Zeit bekannt. Auch diese lebten mit Floras Reichtum und Rhythmus im Einklang und waren sich ihrer Bedeutung bewusst. Ein rituelles Zeugnis aus Achtung und Respekt vor der Schöpfung abzulegen, ist daher wahrscheinlich ein konfessionsloses Ur-Bedürfnis der Menschen.
Ein christliches Ritual (genauer gesagt katholisches Ritual) ist die sogenannte Kräuterweihe beziehungsweise das Binden von Kräuterbuschen. Der ursprüngliche magische Gedanke hinter dem Kräutersegen, nach dem jede Pflanze eine „Gottheit“ hat, die dem Kraut erst die Heilkraft gibt, ging nie verloren. Man denke nur an die vielen Legenden, die sich um Heilpflanzen ranken: Einmal hat Petrus damit den Himmel aufgeschlossen (Schlüsselblume), einmal hat Maria darauf geschlafen (Thymian), einmal fallen Tropfen aus Maria Brust auf die Blätter (Lungenkraut) oder Jesus segnet die Pflanze indem er mit dem Fuß auf sie tritt (Immergrün) oder die Pflanze wächst unter Jesu Kreuz (Eisenhut) oder wird mit seinem Leiden in Verbindung gebracht (Stechpalme)…man findet zu jeder Pflanze zumindest eine Geschichte.
An Maria Himmelfahrt werden verschiedene Kräuter gesammelt und zusammengebunden, um sie im Gottesdienst segnen zu lassen. Die gesegneten Kräuter sollen als Tee eine besondere Heilwirkung haben. Mischt man sie dem Viehfutter unter, sollen sie es gesund und kräftig halten. Unter das Kopfkissen gelegt, sollen sie das Eheglück erhalten. Warf man sie ins Feuer, sollte laut Volksglauben Blitz und Donnerwetter vom Haus ferngehalten werden.
Nach Maria Himmelfahrt sollten die Kräuter für 30 Tage lang ganz besonders wirksam sein, so dass in dieser Zeit die Haupterntezeit lag.
Es lässt sich feststellen, dass es sich bei der möglichen Anzahl der unterschiedlichen Kräuter um mystischen Zahlen in der Zahlensymbolik handelt. Bestimmten Zahlen werden in allen Kulturen und Konfessionen der Welt eine besondere mystische Bedeutung zugemessen. Die Numerologie wird von der Natur- und Geisteswissenschaft jedoch nicht akzeptiert. Bleiben wir bei der römisch-katholischen Tradition, so kann es folgende Anzahl von Kräutern im Kräuterbuschen geben:
sieben (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungstage)
neun (dreimal drei für die hl. Dreifaltigkeit)
Zwölf (Zahl der Apostel, Stämme Israels)
14 (Zahl der Nothelfer)
24 (zweimal zwölf: zwölf Stämme Israels aus dem alten, zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament)
72 (sechsmal zwölf, Zahl der Jünger Jesu)
99 (dreiunddreißig-mal drei, drei als Symbol für die heilige Dreifaltigkeit)
Folgende Heilpflanzen finden sich im Buschen :
Königskerze (Bei allen Buschen immer in der Mitte)
Blau und Weiß
Wie lieb' ich dich
Blau und Weiß
Verlass mich nicht
I: Blau und Weiß
Ist ja der Himmel nur
Der Himmel nur
Blau und Weiß
Ist unsre Fußballgarnitur :I
Hätten wir ein Königreich
machten wir es den Schalkern gleich
|: Alle Mädchen die so jung und schön, so jung und schön,
Müssten alle Blau und Weiß spazieren gehn. :I
Dove wäscht so weiß, weißer geht's nicht! Kann diese Werbung real sein?, fragt Gawkerden hier werbenden Konzern. "Wenn ja, dann wäre dies die rassistischste Kosmetikwerbung... "
(gefunden in Perlentaucher)
Hätten wir ein Königreich
machten wir es den Schalkern gleich
|: Alle Mädchen die so jung und schön, so jung und schön,
Müssten alle Blau und Weiß spazieren gehn. :|
"Ich denke, wir sind uns heute kaum bewusst, was wir durch den Verlust der Muße entbehren. Die meisten von uns sind Gefangene ihrer Terminkalender. Unsere Tage sind zersplittert in Halbstundenfragmente, entsprechend der Linien unserer Filofaxe. Es scheint, nicht wir sind Herren über unsere Notizbücher, sondern sie regieren uns. Cafés, Gespräche, Spaziergänge, Muße – das ganze dolce far niente erscheint uns als maßloser Luxus, ebenso wie das Lesen, Träumen und Schlafen. Es gibt "Erfolgreiche" in unserer Welt, die sich damit brüsten, wie wenig sie schlafen, die stolz darauf sind, andauernd furchtbar viel zu tun zu haben. Die Wahrheit jedoch ist, dass jede Kreativität Muße braucht; wenn wir diese verlieren, verlieren wir die Fähigkeit, die Probleme zu lösen, die wir dringend lösen müssen, um das Überleben der menschlichen Rasse zu sichern."