Posts mit dem Label Film werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Film werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 3. Januar 2012

Uiiih! *~* Berlinale mit Meryl Streep


Vom 9. bis 19. Februar 2012 finden die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. Das Berlinale-Plakat 2012 setzt bereits ab Mitte Januar bunte Akzente im winterlichen Berliner Stadtbild - zunächst rund um den Potsdamer Platz und dann in ganz Berlin. Außerdem wird das Plakatmotiv auf zahlreichen Festival-Publikationen präsentiert.

Pressemitteilungen

02.01.2012:

Berlinale 2012:
Hommage und Goldener Ehrenbär für Meryl Streep
Die US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Meryl Streep wird bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Goldenen Ehrenbären geehrt.
Meryl Streep wirkte in mehr als 40 Filmen mit und gilt als eine der talentiertesten und vielseitigsten Schauspielerinnen weltweit. Sie erhielt zahllose Preise und Nominierungen, inklusive ihrer beispiellosen 16 Oscarnominierungen. Zweimal gewann sie den begehrten Preis. Insgesamt sieben Mal wurde sie mit dem Golden Globe ausgezeichnet, weitere 18 Mal erhielt sie eine Nominierung.
„Wir freuen uns, einen Weltstar und eine so außergewöhnliche Künstlerin wie Meryl Streep mit dem Goldenen Ehrenbären auszeichnen zu dürfen. Ihr Talent hat vielfältige Facetten, das mit Leichtigkeit zwischen dramatischen und komödiantischen Rollen wechselt.“ sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Tracy Ullman, Robert de Niro, Emily Blunt und andere Kollegen beim Tribut für Meryl Streep zum Kennedy Center Honors:


You are very welcome, Meryl!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Pilgern auf Französisch zwischen den Jahren

Auch schön *~* : Von einem gemütlichen Sessel aus zuschauen, wie sich drei Menschen auf ihrem Pilgerweg verändern.

Buen Sessel-Camino!


"Clara, Claude und Pierre sind entsetzt: Das Erbe ihrer Mutter wird erst ausbezahlt, wenn sich alle drei zusammen als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Schlimmeres können sich die drei kaum vorstellen, denn erstens können sie sich gegenseitig nicht riechen und zweitens geht ihnen wandern grundsätzlich gegen den Strich. Doch das Geld können alle gut gebrauchen und so schliessen sie sich laut protestierend einer illustren Reisegruppe an. Dort müssen sie feststellen, dass sie beileibe nicht die einzigen widerwilligen Teilnehmer sind. Reiseleiter Guys Fernbeziehung steht kurz vor dem Kollaps, der junge Araber Saïd ist bloss der Liebe wegen hier und sein unbedarfter Cousin im Schlepptau wähnt sich auf dem Weg nach Mekka. Von Gruppendynamik keine Spur und alle haben sie viel zu viel Gepäck. Aber kalte Duschen und Blasen an den Füssen fördern das Gruppengefühl. Der Weg nach Santiago de Compostela ist lang und die Reise dahin voller Überraschungen, Einsichten und harten Betten."
(Umschlag DVD)


Zum Reinhören hier der erste Teil des Hörspiels zu Coline Serreaus "Pilgern auf französisch"













Dienstag, 27. Dezember 2011

Nils Holgerssons wunderbare Reise

*~* Wunderschöner  Film!

"50 Jahre lang hat die ARD die Finger vom Selma-Lagerlöf-Klassiker "Nils Holgersson" gelassen, nun hat sie ihn verfilmt. Glücklicherweise wurde darauf verzichtet, ein animiertes Spektakel daraus zu machen. Bei dem Zweiteiler stellt sich sogar das bekannte Weihnachts-Mehrteiler-Gefühl ein: alle Mann aufs Sofa und gut zugehört!
Der als sogenannter Event-Zweiteiler beworbene Film Nils Holgerssons wunderbare Reise liegt manchmal etwas bleiern in der Luft - aber nur, wenn die Wildgänse in allzu vorbildlich keilförmiger Jagdgeschwader-Formation von hinten beim Flug über Südschweden gezeigt werden, mit dickem Po und wackelnden Flügeln. Stets dabei und noch zappeliger den massigen Körper durch die Lüfte schiebend: Hausgans Martin als Schwarm-Außenseiter. Auf Martins Rücken thront niemand anders als Nils Holgersson.
Diese - animationstechnisch gesehen - etwas unbeholfen durch die Lüfte schaukelnde Gänseparade erinnert kurz daran, dass die Abbildung von echten sprechenden Tieren mit Handicaps verbunden ist. Aber kleine technische Einschränkungen ändern nichts an dem Vergnügen, den die seit 50 Jahren erste Real-Verfilmung des Buches der Schwedin Selma Lagerlöf bereitet. Das Team um Regisseur Dirk Regel hat der Stärke der Vorlage vertraut und den Stoff eben nicht, wie angesichts dieser vorlauten Ankündigung zu befürchten stand, zum Event-Spektakel gemacht.
Was man sich unter so einem Hokuspokus vorstellen kann, hat unlängst die Neu-Verfilmung von Die drei Musketiere fürs 3D-Kino gezeigt. Darf's tricktechnisch noch ein paar Tonnen mehr Event sein? Nein danke, lieber gute Dialoge und liebevoll dargestellte Typen aus den Tiefen der Provinz. Dazu die Zeit, die es braucht, um Nils Wandlung vom Nichtsnutz zum wertvollen Menschen mit Humor und auch mal rührenden Momenten zu erzählen.
1909 war Selma Lagerlöf die erste Frau, die mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen war ein für die Schule geschriebenes Märchen. Die Reise des kleinen Nils ist eine Reise zu einem am Ende besseren, klügeren Nils, zu einem guten Kind.
Das traut ihm keiner mehr zu, zumindest in der Menschenwelt. Der Bauernjunge hat ja auch nichts Anderes zu tun, als die Tiere auf dem Hof der hart arbeitenden Eltern mit Steinen zu beschießen oder auf jede erdenkliche Weise zu ärgern beziehungsweise die ihm zugewiesenen Aufgaben schlampig zu erledigen.
Im 13-jährigen Nils steckt viel Übermut und Langeweile, das kann nicht gutgehen. Tut's auch nicht, bis er den Hauskobold (sehr ernsthaft und komisch gespielt von Hanns Zischler) so nervt, dass der ihn in einen handlichen Zwerg verwandelt.
Als die Hausgans Martin (wunderbar die Stimme von Bastian Pastewka) sich den Wildgänsen anschließt, wirft sich Nils (Justus Kammerer) ihr buchstäblich an den Hals, weil er nicht weiß, wohin mit seinen paar Zentimetern Körpergröße. Martin nimmt ihn mit, so beginnt die Reise nach Lappland und zu sich selbst. Mit dabei: sprechende Gänse, sprechende Füchse, sprechende Raben. Alle real, so matscherprobt wie pfützenecht.
Lagerlöf hat ihr moralisch wertvolles Werben für Werte wie Respekt gegenüber allen Wesen der Schöpfung in eine unterhaltsame Handlung gepackt. Die braucht keine menschlich-grimassierenden Tiere, wie sie aufwändige Computeranimation natürlich hinkriegen würde.
Die Tiere schauen in dieser NDR-Produktion halt aus, wie die Natur es vorgesehen hat: weitgehend mimikfrei und mit im Grunde leerem Blick, nur ihre Schnäbel bewegen die Vögel eifrig, und der Fuchs klappt, wie es sich gehört, beim knurrigen Reden das Maul auf und zu. Das allein war aufwändig genug, wie man einem ausführlichen Making of des Zweitelers über die Arbeit der Tiertrainer entnehmen kann.
Man muss sich natürlich einhören und einsehen in diese Tier- und Menschenwelt, aber dann stellt sich das oft herbeigesehnte, von früher bekannte Weihnachts-Mehrteiler-Gefühl ein: Alle Mann aufs Sofa und gut zugehört.
Lagerlöfs Typen-Kaleidoskop ist so drollig wie hintersinnig, ob man es mit schwadronierenden Landstreichern oder gewitzten Marktweibern zu tun bekommt. Der Film ist auf eine schöne, pralle Weise ein großes kleines Fernsehspiel geworden, mit prächtiger Schwedenlandschaft, naturbelassener Kindheit, ein Heile-Welt-Gemälde, angesiedelt irgendwo zwischen 19. Jahrhundert und Landwirtschaft der 50er Jahre, mit mittelgroßen Rissen im Verhältnis zwischen Eltern und Kindern.
Und immer wieder mit so fein erheiternden Momenten wie diesen: Als der Fuchs den kleinen Nils mal eben als Zwischendurch-Happen verspeisen will und der um Gnade bettelt, antwortet der Realfilmfuchs: "Sei still, ich spreche nicht mit meinem Essen."

via Süddeutsche.de


 
27.12. Penelope an Gitti & Marlene Dietrich
      ((_,»*¯**¯*«,_)) ((_,»*¯**¯*«,_))
               Happy Birthday!
((_,»*¯**¯*«,_)) ((_,»*¯**¯*«,_))
 
 
 

Samstag, 17. Dezember 2011

The Christmas Story from St Paul's

Diese zauberhafte Christmas Story wurde im Dezember 2010 von den St Paul's Arts 'n' Kids in Auckland im fernen New Zealand aufgeführt.




Sonntag, 11. Dezember 2011

I ♥ Macarons noir & Loriot noir


Macarons noir
Dies wunderbare Rezept fand ich bei Valentinas Kochbuch & habe es schon mehrmals erfolgreich nachgebacken *-*


Foto: Hansruedi Rohrer








„Was das Besondere an Macarons sei, werde ich häufig gefragt. In Zukunft werde ich den Interessierten dieses Rezepte von Karin Messerli aus Eischnee & Zitronensaft weiterreichen, begleitet von einem verschwörerischen Unterton, den man anschlägt, wenn man ein super Rezept hat: “Probiere es aus! Dann weißt Du es. Aber denk’ daran, sie sind ein wenig tricky in der Zubereitung!” Zum Niederknien köstlich sind die Macarons noir, knusprig mit Schmelz." K.H.




ORIGINALREZEPT: MACARONS NOIR
Sie mu
̈ssen «chewy», ein bisschen klebrig sein.
30–40 Stu
̈ck

Zutaten Teig
140 g geschälte Mandeln, ganz oder gemahlen
250 g Puderzucker
2 EL Kakaopulver (25 g)
3–4 Eiweiss (ca. 100 g)
Einige Tropfen Zitronensaft oder ¼ TL Weinsteinsäure (Cream of Tatar, Apotheke)
1 Tropfen rote Lebensmittelfarbe

Zutaten Füllung
100 g dunkle Schokolade, gehackt
1,2 dl Rahm
30 g Butter, weich

Zubereiten
Mandeln und Puderzucker im Cutter fein mahlen, ohne dass sich die Masse erwärmt. Kakaopulver beifu
̈gen, kurz mischen. Nach Belieben sieben. Eiweiss langsam schaumig rühren. Zitronensaft oder Weinsteinsäure beifügen, bei mittlerem Tempo weiterrühren. Lebensmittelfarbe zugeben. Mandel-Zucker-Masse mit dem Gummischaber
daruntermischen. Das Eiweiss fällt zusammen und die Masse wird zähflu
̈ssig. Dadurch wird die Oberfläche ganz glatt. Teig in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle (10 mm Ø) geben.


Formen

Flache Häufchen (1 cm Ø) mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Blech auf die Arbeitsfläche klopfen, damit sich die Luftbläschen auflösen. 2–3 Stunden bei Raumtemperatur offen stehen lassen. Dann trocknet die Oberfläche an und es gibt beim
Backen das typische Kränzchen.


Backen

Im unteren Drittel des auf 210 Grad vorgeheizten Backofens einschieben. Temperatur sofort auf 175 Grad reduzieren, 10–12 Min. backen. Dabei die Ofentu
̈re einen Spalt offen halten. Herausnehmen, wenig kaltes Wasser unter das Backpapier aufs Blech gießen. Im entsthenden Dampf lassen sich die Macarons perfekt lösen. Vollständig erkalten lassen. Dann lagenweise mit Backpapier in Dosen schichten und über Nacht in den Kühlschrank stellen. So werden sie besonders «chewy».


llen
Schokolade im warmen Wasser schmelzen. Rahm aufkochen, unter Ru
̈hren zur Schokolade geben. Kurz stehen lassen. Butter rühren, bis sie Spitzen bekommt. Unter die Schokolademasse mischen. Zugedeckt kalt stellen, bis sie streichfähig wird. Bei der Hälfte der Macarons etwas Füllung auf die Mitte geben, mit restlichen bedecken. Im Kühlschrank
aufbewahren.


Rezept aus: Eischnee & Zitronensaft von Karin Messerli















Zu den Macarons noir empfehle ich diesen Loriot noir:





Viel Adventsgenuss wünscht Euch Penelope ~== ~== ~==


via mat & mi